Die
Grundschule Holzmaden stellt sich als Schule folgenden Aufgaben und
Anforderungen:
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Sie will eine Schule sein, die das einzelne
Kind mit seinen Stärken und Schwächen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt.
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Sie will eine Schule sein, die hierfür die entsprechenden
und notwendigen Rahmenbedingungen bietet bzw. schafft (räumliche
Situation, Lernumgebung, entsprechende Arbeits- und Lernbedingungen)
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Sie will eine Schule sein, in der die Beteiligten (Lehrer,
Eltern, Kinder, Schulverwaltung) sich auf eine gemeinsame Erziehungsaufgabe
einigen.
Um diese
Ziele zu erreichen, zu festigen und immer wieder aufs Neue zu überprüfen wurde
eine ‚Pädagogische Konzeption’ mit folgenden Punkten erarbeitet:
Unsere
Schule versteht sich als Ort, an dem alle Beteiligten des Schullebens (Kinder,
Eltern, Lehrerinnen und Lehrer) zusammenarbeiten mit dem Ziel, jedes einzelne
Kind zu fordern und zu fördern. Dabei will unsere Schule den Kindern die
Gelegenheit eröffnen, ihren eigenen Fragen zu dieser Welt möglichst selbstständig
nachzugehen und in diesem Sinne zu einer Lösung zu gelangen. Dies soll
geschehen durch eine unterrichtliche Praxis, die sich öffnet für neue
Unterrichtskonzepte und -methoden. Lehrgangsunterricht, Projektlernen,
entdeckendes und erfahrungsoffenes Lernen sollen sich ergänzen. Durch einen von
gegenseitiger Achtung geprägten Umgang und verschiedene Formen der
demokratischen Mitbestimmung auf allen Ebenen sollen sich Kinder und Eltern in
ihrer sozialen Kompetenz ernst genommen fühlen.
Letzteres
wird bisher umgesetzt auf Schülerebene durch Mentoren in der Lernwerkstatt,
Klassenrat (möglichst wöchentlich) und Schülerrat (mind. 2 Mal jährlich).
Ziel soll es sein, die Schüler auch in die Unterrichtsgestaltung stärker
einzubeziehen.
Die
Elternbeteiligung erfolgt bisher in der Schulkonferenz, der
alle Elternvertreter angehören, der Beteiligung an der Beratung aller Vorhaben
und Planungen. Ziel soll es sein, die Elternabende so zu gestalten, dass Eltern
diese nutzen, ihre Vorstellungen und Wünsche einzubringen.
Eltern
und außerschulische Experten bereichern das Angebot der Schule durch
Beteiligung an Projekten und außerunterrichtlichen Angeboten.
Konkrete Maßnahmen sind regelmäßige Angebote der Eltern bei den Montagsprojekten sowie im Rahmen des Flöten- und Themenunterrichts. Ob Eltern sich darüber hinaus einbringen können und soll in der Schulkonferenz geklärt werden.
Schule
als Ort der Geborgenheit und Lebensfreude
Schule
und Eltern haben eine Pflicht zur umfassenden Sorge für das physische und
psychische Wohlbefinden der Kinder. Dies bezieht sich auf die Qualität der
Raumgestaltung, die Zeitstruktur und die unterrichtlichen Bedingungen ebenso wie
auf
Fordern
und Fördern
Wir
wollen unsere Schülerinnen und Schüler auf die gesellschaftlichen
Anforderungen vorbereiten, indem wir ihr Selbstvertrauen stärken, ihnen neue
Strategien des Lernens und der Erfahrungserweiterung aufzeigen und neue
Gelegenheiten der Könnenserfahrung eröffnen.
Wir
sehen die heterogene Zusammensetzung unserer Klassen als Chance und versuchen,
jedes Kind optimal zu fördern. Dies geschieht durch entsprechende
Unterrichtsgestaltung und eine kontinuierliche Lern- und Leistungsdiagnostik.
Ziel
soll es sein, Fordern und Fördern im Regelunterricht noch stärker einfließen
zu lassen und zum grundlegenden Prinzip der Planung zu
machen. Wir wollen erreichen, dass zur besseren Förderung des einzelnen Kindes
täglich ein differenzierendes Angebot gemacht wird.
Eine besondere Bedeutung erhält die Eingangsdiagnostik (Münsteraner Screening/ HSP). Die Ergebnisse werden in der Konferenz vorgestellt und gemeinsam wird über geeignete Maßnahmen entschieden.
Unser
Ziel ist es, dem Kind eine tragfähige Grundlage für die Aneignung einer sich
permanent verändernden Welt zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass für uns neben
der Vermittlung von Wissen die Förderung der Gesamtpersönlichkeit von
entscheidender Bedeutung ist. Deshalb ist uns das einzelne Kind mit seinen Bedürfnissen,
Gefühlen, Wünschen und Vorstellungen besonders wichtig. Unsere Schule fördert
deshalb Prozesse des sozialen Lernens und stärkt die Kooperationsfähigkeit der
Kinder. Ziel ist es auch, dass das Kind lernt, die Bedürfnisse der anderen am
Schulleben Beteiligten zu erkennen, darauf einzugehen und mit seinen eigenen
Vorstellungen in Einklang zu bringen. Dazu gehört, dass das Kind lernt, die
Regeln in der Gemeinschaft ‚Schule’ zu akzeptieren und in
Konfliktsituationen angemessen zu reagieren.
Formen
des Lernens in jahrgangsübergreifenden Gruppen gehören zum regelmäßigen
Unterrichtsangebot und werden auch bei außerunterrichtlichen Unternehmungen
genutzt. Im Klassenrat wird versucht, Formen der Konfliktlösung aufzuzeigen und
umzusetzen.
Weitere
praktische Beispiele für die Umsetzung dieser Pädagogischen Konzeption:
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Lernumgebung mit Zugang zu unterschiedlichen
Lern- und Arbeitsmaterialien und Ausstattung mit zeitgemäßen Medien
Folgende
Aktivitäten gehören regelmäßig zum Schulleben:
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Projektsequenzen und Projektvorstellungen
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Autorenlesung
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Elternabend zu einem ‚Erziehungsthema’
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Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit
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Sporttage (Hallensporttag, Wintersporttag, Sportfeste)
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Besuch bei den Stuttgarter Philharmonikern
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Besuch
der Staatsgalerie in Klasse 3 / 4
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Schüleraustausch mit Connantre (F)
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Angebote durch Eltern
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Kindertheater
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Leseförderung durch Ganzlesestoffe / Lesenacht
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Nutzung des Internet
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Museumsbesuche
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Schulgottesdienst
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Begegnung der Schulmusik
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Schullandheimaufenthalt in Klasse 4