IN 80 TÖNEN UM DIE WELT

 

heißt ein tolles Mitmach-Buch. Darin wird eine musikalische Weltreise beschrieben. In diesem Projekt haben wir uns ebenfalls auf eine vorgestellte Reise gemacht.

Zuerst haben wir uns mit Geräuschen, Rhythmen und Stille beschäftigt. Dies war eine wichtige Vorbereitung auf unsere Reise, weil es doch einiges zu hören gab, das zunächst sehr fremdartig klang.

Startpunkt unserer Reise war Holzmaden. Und das liegt ja bekanntlich mitten in Europa. Also ging es mit einem Lied los, das in (fast) jedem europäischen Land bekannt ist: Bruder Jakob. (Das Lied gibt es eigentlich auf der ganzen Welt und es gibt dazu einen Text in den wichtigsten Sprachen der Welt) Wir haben das Lied im Kanon gesungen und dazu eine Begleitung mit Orff-Instrumenten erfunden. Und weil wir so viele Instrumente hatten und wir uns abgewechselt haben, kam jeder mal dran.

Die zweite Station war Afrika. Wir hörten zunächst Trommel- und Xylofon-Musik. Wir lernten einen Tanz und das dazugehörige Lied, Oh Alele. Wir sangen es auch auf Deutsch. Wir begleiteten das Lied mit Xylofonen. Das klang wirklich afrikanisch.

Weiter ging es nach Indien. Hier hörten wir typische indische Musik von Ravi Shankar. Wir lernten typische indische Handbewegungen, wie sie beim indischen Tanz eingesetzt werden. Mit diesen Bewegungen und mit der Musik führten wir ein kurzes Tanzspiel auf. Es war die Geschichte eines Hahns, der sich selber im Spiegel sieht, aber nicht erkennt, dass er es selber ist.

Einen zweiten Stopp in Asien gab es in Indonesien. Wir hörten die typische Gamelan-Musik. Auch hier schafften wir es mit Xylofonen, den typischen Klang der Gamelan-Musik zu finden. Falls es jemand nachmachen will: Nehmt folgende Töne: c-e-f-g-h-c  und begleitet es mit c-g. Wir versprechen euch: Es klingt gut. In einem Gamelanorchester gibt auch viele Gongs und andere Schepperinstrumente. Wir haben einen Klangbaum gebaut. An einen dicken Ast haben wir einige solcher selbstgebauter Schepperinstrumente gebunden. Mit diesen Geräuschen und mit der Musik haben wir eine Klanggeschichte gestaltet vom Drachen Nepumuk.

Australien durfte natürlich auch nicht fehlen. Wir hörten Musik von einem Instrument namens Didgeridoo. Das ist ein Blasinstrument der australischen Ureinwohner. Wir beschäftigten uns mit anderen Instrumenten wie Schwirrholz, Maultrommel und Vogelpfeifer. Wir konnten einiges ausprobieren.

Die moderne amerikanische Musik kennt ja eigentlich jeder aus dem Radio. Wir hörten nordamerikanische Folkmusik. Als deren typische Instrumente konnten wir Gitarre, Banjo und Cajon genauer anschauen. Damit sangen wir Old MacDonald.

Für die Projektvorstellung haben wir uns zwei Sachen ausgesucht: Oh Alele und die Geschichte vom Drachen Nepomuk.

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